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Wir sind eine studentische Initiative der Technischen Universität Chemnitz für homo- und bisexuelle Schüler und Studenten und wollen helfen, dass Ungeoutete Gleichgesinnte kennen lernen können.
In Zusammenarbeit mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen bieten wir euch Hilfestellungen zu vielen Themen, vor allem aber rund um die Sexualität, dem Coming Out und der damit verbundenen Probleme.
 
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Aktuell
SWR legt nach - Wüstenstrom bedroht und diffamiert Kritiker
Zwei Wochen später berichtet der SWR wieder über den Verein Wüstenstrom, der Homosexuelle zur Heterosexualität "verändern" möchte. Den ersten Beitrag finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage.

In der Zwischenzeit ist viel passiert. Wüstenstrom hat eine umfassende Offensive gestartet. Ehemalige Klienten werden bedroht, weil Sie angeblich beim SWR kritisch ausgesagt hätten. Wüstenstrom traut sich nicht an die "starken" Kritiker, sondern versucht gezielt Einzelpersonen herauszusuchen, um Sie Mundtod oder mit anderen dubiosen Methoden fertig zu machen.
Auf der Wüstenstrom-Homepage werden seit Längerem Fachpersonen, Betroffene und ganze Fachverbände, wie der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) unsachlich und persönlich angreifend diffamiert. Wüstenstrom spricht beispielsweise dem Fachverband die Qualifikation ab und Einzelpersonen werden öffentlich unsachlich angreifend an den Pranger gestellt. (vgl. http://www.wuestenstrom.de/...).

Das folgende Video ist ein neuer Beitrag des SWR Fernsehen in Baden-Württemberg vom Donnerstag, 29.5.2008. (http://www.swr.de/...)



In diesem Beitrag werden detailliertere Einblicke in die politische Arbeit dieses "gemeinnützigen" Vereins gegeben. Ein weiterer ehemaliger Klient schildert seine Selbstmordgedanken, die er während seiner Zeit bei Wüstenstrom hatte. Ein Pfarrer, der viele Aussteiger von Wüstenstrom betreute, berichtet über weitere politische Ziele von Wüstenstrom.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten dieser Organisation finden Sie in aktuellen Artikeln:

taz: Verein will Homosexuelle "heilen" - Umpolerclub im Visier (Artikel, vom 29.05.2008, http://www.taz.de/...)

taz: Zulässige Aussage getätigt - Gericht urteilt: Die Homosexuellen-Arbeit des evangelikalen Vereins "Wüstenstrom" darf als "Umpolen" bezeichnet werden. Gegenstand war die Berichterstattung eines Bremer Journalisten über das dortige Christival. (Artikel vom 10.05.2008, http://www.taz.de/...)
   
SWR: Umstrittene Therapien für Homosexuelle bei Wüstenstrom

Fernsehbeitrag des Südwestrundfunk (SWR) vom 14.05.2008 zur Organisation Wüstenstrom und deren Beratungsopfer.

Zusammenfassung:
In diesem Video kommt ein Wüstenstromopfer zu Wort, das erhebliche psychische und körperliche Schäden im Rahmen der „Beratungsarbeit“ von Wüstenstrom erlitten hat. Für die Versprechungen zur „Veränderung“ seines Gefühlslebens hat das Beratungsopfer 4000 € nutzlos investiert. Der Betroffene berichtet auch von Selbstmordversuchen anderer Teilnehmer.

Prof. Dr. Udo Rauchfleisch spricht von fahrlässigem Umgang mit Hilfebedürftigen, vor allem weil die offenbar mangelhaft qualifizierten Wüstenstrom-Berater hochdepressive Menschen nicht an Psychotherapeuten weiterleiten und sogar derartige Wünsche von Klienten zu verhindern versuchen.

Besonders hellhörig wird man über Interviews beim Christival 2008, wo Homosexualität mit Mord gleichgesetzt wurde.

Beitrag auf der SWR Homepage
   
erlebnisbericht-campus_fuer_christus.pdf
  Genauere Informationen zu einer Werbe-Veranstaltung des Missionswerkes Campus für Christus (CfC) zur Umorientierung Homosexueller im sächsischen Flöha 2007 und einem Teil der von CfC empfohlenen homosexuellenfeindlichen Autoren für Homosexuelle in Konfliktsituationen. 
   
lsvds17102007.pdf
  Pressemitteilung LSVD Sachsen:
Mit einer „Flasche Blausäure“ gegen Homosexualität?
   
aardweg.pdf
  Zitate aus dem Buch „Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen“ von Gerard J. M. van den Aardweg, der Homosexuelle zu Heteros umtherapieren will.
   
ffms19122007.pdf
  Erklärung des Männerforums zum Sachverhalt vom 19.12.2007
(Unterzeichner Campus für Christus e.V.(CfC) Matthäusarbeit Region Dresden , CMS- Christliche Motorradfahrer Sachsen e.V., CVJM Christlicher Verein Junger Menschen-Landesverband Sachsen e.V., Landesverband Landeskirchlicher Gemeinschaften Sachsen e.V. , Männerarbeit der Ev.-Luth.Landeskirche Sachsens, Team F – Neues Leben für Familien in Sachsen)
   
huk-lsvds02012008
  Stellungnahme des LSVD Sachsen und HuK Chemnitz/Erzg. zur Erklärung des Männerforums vom 02.01.2008
   
aardwegs_drama.pdf
  Einige Anmerkungen zu dem auf Erniedrigungen und Drohungen basierenden „Therapieansatz“ (mit „Blausäure“…) des umstritten Herrn Dr. Aardweg und zu dessen die Schwulen und Lesben in ordinärer Weise diskriminierendem Buch: „Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen“.
   
nicolosi.pdf
  Rezension zu dem vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft 1994 publizierte Buch „Schwulsein muss nicht sein – Hoffnung für homosexuelle Menschen“ des amerikanischen Psychotherapeuten Joseph Nicolosi
 
Was ist Campus für Christus (CfC)?
In schwierigen Lebenssituationen befinden wir uns alle einmal. Wir beginnen ein Studium und fühlen uns überfordert, wir kommen in eine unbekannte Stadt, wo wir niemanden kennen. Dann suchen wir Halt im Glauben oder in der Philosophie. Manche fanden den christlichen Glauben und stellen nun erschrocken fest, dass ihr sexuelle Orientierung, ihr homosexuelles Coming-out, mit diesem Glauben nicht konform gehen soll.

Campus für Christus versucht sich in solchen schwierigen Lebenssituationen als Helfer anzubieten. Doch Vorsicht! Die Organisation versucht nicht nur mit einfachen Mitteln ihre Freude und ihren Glauben zu teilen. Nein, diese Organisation kommt aus den USA, ist gut finanziert und versucht vor allem zum evangelikalen Glauben zu missionieren. Damit verbunden ist der Versuch in manipulativer Weise hilfesuchende Menschen mittels "Beratungshilfen" auch zur Heterosexualität umzuerziehen. Sie bekehrt damit auf Kosten anderer Gesellschaftsgruppen, insbesondere auch auf Kosten der Homosexuellen.

Man muss bei Campus für Christus zwischen missionierten Spendenzahlern sowie "Besucher" der Gruppen (bspw. Studenten an Hochschulen) und den Ideologie verbreitenden „Mitarbeitern" unterscheiden. Unsere Kritik richtet sich vor allem gegen die Mitarbeiterstrukturen (aus denen CfC besteht), die sich aus selbst rekrutierten Spenderkreisen, so genannte „Freundeskreise" (vgl. http://www.cfc-online.org) finanzieren. CfC ist eine breit aufgestellte evangelikale Missionierungsgesellschaft, die aus „Arbeitsbereichen" („Ministries") besteht. An Universitäten ist der einzelne Arbeitsbereich „Studentenarbeit" (von insgesamt "60 Arbeitszweigen", http://www.cfcguide.de/public/Ziel.html) aktiv, um auch die Mitarbeiterpotenziale, gesellschaftlichen Einfluss sowie finanziellen Ressourcen für die Zukunft langfristig abzusichern.

Neben der HuK empfehlen wir christlichen Studenten und Studentinnen mit nicht heterosexueller Orientierung die Katholische oder Evangelische Studentengemeinde.

Positive Entwicklung in Chemnitz

Nach all der Kritik müssen wir aber auch die Gruppe von Campus für Christus Chemnitz loben. Nach vielen Diskussionen distanziert sich die Gruppe von den diskriminierenden Praktiken ihrer Mutterorganisation
(Vgl. http://www.tu-chemnitz.de/stud/religion/cfc/cms/content/view/25/45/).

Wir wollen CfC Chemnitz darin unterstützen, diese Veränderung auch in der Mutterorganisation zu fördern. Mittlerweile teilt sich die Gruppe die Räumlichkeiten, neben den anderen bisherigen christlichen Gruppen, auch mit der Studentenarbeit der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche“ e.V. (HuK). Die HuK bietet spezielle Themenabende und Beratungsangebote rund um Themen wie Homosexualität und Glauben.

Mehr Infos zur HuK Chemnitz auf www.huk.org/chemnitz.
 
 
Immer wieder wurden junge homosexuelle Christen unserer Region an religiöse Organisationen empfohlen, die diese zu Heterosexuellen "verändern" helfen möchten. Die Methoden dieser Organisationen sind nicht nur von Wissenschaftlern, wie Prof. Dr. Udo Rauchfleisch u. a., sehr umstritten, sondern auch einer der Gründer solcher Organisationen wie Günther Baum distanzieren sich von diesen „Veränderungsversuchen“, die erwiesenen Maßen bei Homosexuellen unwirksam, aber potenziell schädlich sind.
Wir versuchen gegen diese subtile Form der Diskriminierung aufmerksam zu machen und klären deswegen über Folgeschäden und Sinnlosigkeit solcher Pseudotherapien auf.

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